AYNSLEY LISTER

Donnerstag 23.November • 20 Uhr • Erfurt / Museumskeller

Wenn es um natürliche Begabung gepaart mit feurigen, emotionsgeladenen Kompositionen geht, ist höchstwahrscheinlich die Rede von Aynsley Lister, einem großartigen Gitarristen, der in seiner auf Blues basierenden Rockmusik zeitgemäßes Songwriting mit dem Herz und der Seele füllt, die moderne Musik so oft vermissen läßt. Ob er nun leidenschaftlich sein eigenes Material schreibt und aufnimmt oder ob er sein Publikum bei seinen Live Shows verzaubert; eines ist sicher: Musik ist in der DNA von Aynsley Lister verankert und fließt wie akustische Blitze aus seinen Fingern. Mit mehr als 100.000 verkauften Alben, reihenweisen Lobeshymnen der Musikkritiker und vielen efolgreichen Tourneen spricht Listers Lebenslauf für sich selbst und untermauert seine Position als eines der strahlensten Lichter der wieder auferstandenen Szene der Blues-beeinflußten Musik in Großbritannien.
Bei näherer Betrachtung wird schnell klar, dass Aynsley zum Musiker geboren wurde. Als kleines Kind war er wie hypnotisiert von der alten Klampfe seines Vaters, bis er schließlich im Alter von acht Jahren seine eigene Gitarre bekam. Mit unermüdlicher Hingabe brachte er sich selbst das Spielen bei und kopierte dabei seine Lieblings-Scheiben Note für Note. Auf diese Weise waren Peter Green, Clapton und Kossoff nicht nur seine Vorbilder – sie waren seine Lehrer.
1998 signte Thomas Ruf Aynsley auf sein Label und machte ihn mit Stevie Ray Vaughans Produzenten Jim Gaines bekannt, um seine erste, selbstbetitelte Platte aufzunehmen. Dies war der Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Ruf Records, die sieben Alben und zwei DVDs in zehn Jahren hervorbrachte und Aynsley zudem traumhafte Toursupports für etablierte Künstler wie Walter Trout, John Mayall und Robert Gray bescherte, während mitreißende Festivalauftritte neben Künstlern wie den Fun Lovin' Criminals seine Position als Künster untermauerten, der - obwohl im Blues verwurzelt - das Genre mit einem feurigen, modernen Sound belebte.
2007 war Aynsley Lister der einzige britische Musiker, der in den "Top 10 der zeitgenössischen Blues Künstler" des Classic Rock Magazines gelistet war – zusammen mit John Mayer und Joe Bonamassa.
2008 unterzeichnete Aynsley Lister einen Plattenvertrag mit Manhaton Records, wo er seine beiden bis heute erfolgreichsten Alben veröffentlichte. Das 2009 erschienene "Equilibrium" zeigte Lister in seiner bis dato besten Form. Das Album, auf dem Aynsley alle seine musikalischen Einflüsse zu einer Mixtur aus temperamentvollen Melodien, Vollgas-Hardrock-Riffs und beschaulichen Balladen verband, schaffte es unter die Top 50 Alben 2009 im Classic Rock Magazine. Auf der darauf folgenden Tour als Opener für die legendären Lynyrd Skynyrd spielte Aynsley vor einem Publikum von über 16.000 Besuchern, bevor er es sich mit seiner Band im Tower Arts Centre in Winchester gemütlich machte und dort sein mitreißendes Live-Set in einem Rutsch live einspielte, welches als "Tower Sessions" CD veröffentlicht und zum besten Live-Album 2011 im Blues Matter Writers Poll gewählt wurde.
Es folgten die Alben "Home" (2013) und "Eyes Wide Open" (2016).

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